Semester och Stockholm

Die letzte Woche “Ferien” ist beinahe vorbei, ab Dienstag geht für mich wieder die Uni los. Was passiert so in den Ferien? Shopping, TV-Serien gucken, Party… irgendwie ist es doch überall das gleiche :-) . Das Abschiednehmen geht allerdings immer schön weiter, was die Partystimmung doch irgendwie relativiert.

Das “semester” auf Schwedisch “Ferien” heißt, soll den Titel dieses Artikels erklären – und macht deutlich, auf was ich mich in Deutschland freue: semester – Semesterferien – semester – Semesterferien – …

Gestern haben Edita und Cliff vorerst Abschied von Stockholm genommen, und Cliff hat einen schönen Haufen Photos geschossen, die es bald bestimmt in der Bildergalerie gibt. Gemeinsam mit Edita und Maria habe ich das Stadtmusem von Stockholm besucht, das netterweise sogar keinen Eintritt verlangt. Aus der derzeitigen Ausstellung “Bellmann, Sevenbom och Prinsessan” zu Stockholm im 17. Jahrhundert hat mir der Bellmann-Teil gut gefallen. Eine Reihe von Bildern von Bellmann und die gleiche Perspektive des heutigen Stockholms. Die ständige Ausstellung beschäftigte gibt einen Überblick über die gesamte Stadtgeschichte. Interessant, vor allem wenn man sich in der Stadt auch ein wenig auskennt und Strassenzüge etc. wieder erkennt.

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Am Abend besuchten Maria und ich eine Theatervorstellung in Stockholms Stadttheater: Stora Lansvägen von August Strindberg. Ein schwedischer Autor, im Original gehört – eine ganz schöne Herausforderung für unsere jungen schwedischen Ohren. Es war anstrengend, sich über 2 Stunden (pausenlos) auf jedes schwedische Wort zu stürzen. Um so schöner, dass wir der allgemeinen Handlung folgen konnten, was auch an den guten Schauspielern und einem tollen, extrem wandelbaren Bühnenbild lag. Wenn der Hauptcharakter allerdings hoch philosophische Monologe hielt, war es aus… wenigstens kann ich behaupten, mein Nichtverständnis ist in der Sprache begründet. Nichtsdestotrotz haben wir es genossen, und ich habe (endlich) wieder Lust, Schwedisch zu lernen.

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