Kiruna – der längere Bericht

Bevor die Erinnerungen an das wunderschöne und einmalige Wochenende in Kiruna verblassen, versuche ich hier nochmal die erlebten Sachen in Worte zu fassen und einen kleinen Bericht zu schreiben.

Tag 1:
Am Donnerstag Abend startete unsere Tour mit einer kleinen Zugverspätung auf Gleis fünf zu einer 16 stündigen Fahrt Richtung Kiruna. Während der leider etwas unbequemen Zugfahrt freuten wir uns schon riesig auf die vorhergesagten 50 cm Neuschnee. Nach einer entsprechend langen Nacht konnten wir uns dafür aber auch am nächsten morgen über weiße Landschaften, zugeschneite Bäume und einen malerischen Sonnenaufgang freuen.

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Tag 2:
Morgens halb elf in Kiruna…pünktlich zum Sonnenaufgang erreichten wir den Bahnhof 250 km nördlich des Polarkreises und machten uns auf, die Stadt ein wenig zu erkunden. Unser Weg führte uns direkt zur angeblich schönsten Kirche Schwedens. Von dort aus ging eine Gruppe schon heute zum Icehotel und die andere Gruppe musste bei den eisigen Temperaturen erstmal heiße Getränke und Energie in einem Café tanken bevor es dann zum Sami Museum ging, das doch leider kleiner war, als gedacht.

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Am Nachmittag holte uns dann schließlich Leif, der Betreuer des Camp Altas, ab und brachte uns zur großen 9er Hütte, wo wir gemütlich zusammen Nudeln gegessen haben und uns dann auch müde auf die Hütten verteilten.

Tag 3:
Früh morgens hieße es für die Hälfte der Gruppe aufstehen und fertig machen zur Hundeschlittentour. Fertig machen bedeutete sich einen dicken Skioverall, riesige Stiefel und eine Fellmütze vom Camp anzuziehen, damit man auf der Tour nicht erfror. Da an diesem Tag allerdings einer der beiden Hundebesitzer mit seinem Auto unterwegs stecken geblieben war, mussten wir uns auf unbestimmte Zeit selbst vergnügen. Und was macht man, wenn man ein schnee- und wasserdichtes und zudem warmes Outfit an hat? Richtig. SCHNEESCHLACHT! Wir hatten eine riesige Schneeballschlacht und haben uns gegenseitig in den Schnee geworfen. Für ein paar Stunden waren wir wieder wie kleine Kindergartenkinder….herrlich!

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Mit vier Stunden Verspätung ging es dann endlich los. Wir fuhren am hellen Tag mit annähernd wahnsinniger Geschwindigkeit durch den nahliegenden Wald und ließen uns dabei so einge Sachen von den Hundebesitzern erklären. Es war ein einmaliges Erlebniss! Nach dem Halt an einer Feuerstelle, einem Rentierlunch in Sami-Art und Einbruch der Dunkelheit hieß es dann leider auch schnell den Rückweg antreten. Denn eigentlich hatten die Hunde Abends noch eine Tour, die dann aber abgesagt wurde, weil es zu warm (-5°) war und die Hunde sich sonst überanstrengt hätten.
So wurden abends noch gemütlich ein paar Menschen von Werwölfen getötet während andere dies mit Alkohol taten :) .

Tag 4:
Tag 4….die lang erwartete sieben stündige Schneescootertour zum Icehotel stand vor der Tür. Leicht eingeschüchtert von den großen Maschinen starteten wir um 10 Uhr morgens. Unser Weg führte uns durch verschiedene Wälder und über verschiedene Seen. Die Schneemobile waren erstaunlich schnell. Daniel und Cliff hatten Glück und ein richtig dickes Gerät abbekommen, das ordentlich PS unter der Haube hatte und dieses auf den Seen auch beweisen konnte :) .

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Angekommen am Icehotel hatten wir 2 Stunden Zeit das noch leider unfertige Hotel zu bestaunen. Die Eingangshalle, ein Designertrakt und ein ganz normaler Schlaftrakt waren schon fertig gestellt. Von der Kirche standen leider nur die Grund(schnee)mauern. Wir durften eine kleine Führung mitmachen, in der erklärt wurde, woher das Eis für das Hotel gewonnen wird, und wie die einzelnen Zimmer jedes Jahr von verschiedenen Künstlern designed werden. Genau diese beeindruckenden Zimmer haben wir uns danach anschauen dürfen. Nach einem kurzen Stop im Souvenirladen ging es dann auch zurück zum Camp.
An diesem Abend probierten wir die Sauna aus. Ein Kindertraum ging in Erfüllung sich endlich mal nach der Sauna im Schnee zu wälzen oder nach einem anderen Saunagang in die eiskalte Luke der Sauna zu hüpfen, die auf dem zugefrorenen See erbaut war. Am letzten Tag hatten wir auch besonders Glück, denn nachdem wir die vergangenen Tage vergeblich nach Nordlichtern Ausschau gehalten haben, wurden wir am späten Abend Zeugen von wunderschönen grünen Nordlichtern.

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Tag 5:
Leider folgt jedem schönen Wochenende irgendwann mal ein Montag. Und so hieß es auch für uns Koffer packen und auf zum Flughafen, wo unser Flug zurück zum Arlanda Flughafen pünktlich startete. Rückblickend kann ich nur “Danke” an alle beteiligten Personen sagen und doppelt “Danke” für die Organisatoren Flavia und Vanessarrr :) . Es war ein unbeschreibliches Erlebnis. Wer noch mehr lesen möchte, dem empfehle ich den sehr unterhaltsamen Artikel von Petra und für Freunde der Bilder empfehle ich wie immer unsere Galerie.

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1 Comment »

  1. niao said,

    November 7, 2008 at 6:12

    Is a very beautiful!

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