0 km – 1046 km: Siljan och Höga Kusten
Erster Abschnitt meiner Abschiedstournee: Gemeinsam mit Andrea zum Siljansee und zur Höga Kusten (“Die hohe Küste”). Unser Programm:
Achtung, Artikel erweitert!
Es gibt auch Bilder in der Galerie. Tack, Andrea!
Jeden Tag um (beinahe
) exact 12 Uhr haben wir ein Foto von unserem jeweiligen Aufenthaltsort gemacht, und so siehen alle (von links nach rechts, oben nach unten) zusammen aus:

Früh (naja) am Dienstag Morgen ging es los zum Siljan . Der erste Campingplats in Tällberg gefiel uns so gut, dass wir gleich geblieben sind. Am Nachmittag unternahmen wir unsere erste Wanderung, teils auf dem Siljansleden , und genossen den Ausblick auf den wunderschönen See auch noch beim Abendessen am Ufer. Rättvik streiften wir dabei nur.
Den zweiten Tag nutzen wir für die Weiterfahrt zur Höga Kusten , wo wir alle Nächte einen Campingplats in Docksta als Basis für Tagesfahrten an die Küste nutzten. Den ersten Tag besuchten wir Skuleskogen , einen Nationalpark (und Unesco Weltkulturerbe ) mit den Gebieten der höchsten Landhebung – über 280 Meter hat das Land sich seit der letzten Eiszeit (10000 Jahre) dort gehoben. Entlang Teilen des Höga Kustenledens zu den Highlights, zum Beispiel Kalottberge und die Slåtterdalskrevan , eine 200 Meter lange, 40m hohe Schlucht.
Unsere Route: Käl – Slåttdalskrevan – Grotta – Tärnätt – Näskebodarna – Käl.

Am Freitag wurde dann das Wetter leider schlechter… wir entschieden uns für einen Besuch des Naturrum Höga Kusten , einer Austellung über die Höga Kust, sowie einem Stadtbesuch in Örnsköldsvik (oder Ö-vik/Övik, wie der Kenner/Einheimische sagt und und schreibt) – inklusive Stadtbummel und Mittagessen im Regen, im Auto, mit Ausblick vom Varvsberget .
Ö-vik wird auf Grund des Sportgeschehens (Leute aus der NHL fragten sich angeblich, was in Övik im Wasser ist, dass so viele Icehockeyspieler (Schweden in der NHL) aus diesem kleinen Ort kommen.) auch Foppaland genannt – genau der richtige Ort für mich, um einen letzten Schritt zum Schweden zu machen: Crocs kaufen, auch bekannt als Foppatoffel . Am Nachmittag ignorierten wir das Wetter und wanderten durch das Balesuddens Naturreservat – bis zur udden, “der Spitze” haben wir es nicht geschaft, aber auch schon der vorgelagerte Berg, Täcksberget , ermöglichte bereits eine beeindruckende Aussicht. Eine deftige Abkühlung bekamen wir auf dem Heimweg durch einen kurzen Stopp am Köpmanholmen s havsbad – die Ostsee ist so weit im Norden nur bedingt Badewanne… aber belebend!
Den Samstag, unter wechselhaften Wetterbedingungen, ließen wir uns von der M/S Kusttraffik (welch unkreativer Name) zur Norra Ulvön schippern. Dort war gerade Segelregattawochenende , so dass viele Leute unterwegs waren. Wir gingen dem Troubel für eine Weile aus dem Weg und wanderten zur Ostseeküste zum Mittagspicknick. In Sachen Kultur hat Ulvön auch einiges zu bieten: eine alte (!) Kapelle und der Urspung des Surströmming (es gibt sogar eine Akademie zur Erhaltung der Surströmmingskultur … urgh) sind nur die bekanntesten Beispiele.
Am Sonntag musste Andrea den Heimweg antreten. Netterweise streikten die Busfahrer des Länstraffik und ich nahm einen kleinen Umweg über Sundsvall. Um den Weg zu nutzen, besuchten wir Bönhamn , einen der, unter Seglern, beliebtesten Häfen an Höga Kusten – das konnten wir nach unserem Pfannkuchen direkt am Wasser nur bestätigen. Dann durfte ich meine einsame Fahrt in den Norden beginnen… wo ich inzwischen angekommen bin. Und weil es so schön hell ist draußen, habe ich diesen Artikel nach einem kleinen Mitternachtspaziergang unternommen hab – im hellen.
Morgen früh kommen Andreas und Sarah in Kiruna an (mit dem Norrlandståget , genau wie wir im letzten Jahr ), dann gehen wir einkaufen und fahren weiter in nach Nordwesten. Ich sollte jetzt schlafen, auch wenn es draußen nicht dunkel war und jetzt wieder hell wird. Gute Nacht.
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Vanessa said,
July 20, 2008 at 17:31
hejhej!
wünsch dir noch viel spaß und sag den beiden andern nen gruß!! auf den lofoten müsst ihr UNBEDINGT auf den reinebringen hochklettern, die aussicht ist der wahnsinn! und die wandertour nusfjord-neslund ist auch sehr empfehlenswert. aber achtung: nusfjord kostet 50 kronen eintritt (sic!), also lieber aussenrum gehen!
gehab dich wohl und tschö, oder wie der norweger sagt: ha det!
daniel said,
July 21, 2008 at 13:03
hej! danke fuer den tipp
. ohne es zu wissen, haben wir es also richtig gemacht, und sind in neslund gestartet – wirklich beeindruckend!
ha det!