Meine Mama und ich sind stadtbekannt in Uppsala, und wussten es garnicht! Als meine Eltern an Ostern zu besuch waren, wurden wir im Åhlens von einer jungen Dame angesprochen – Praktikantin bei Uppsala Nya Tidning , sie schrieb einen Bericht über Osterrituale. Mama gab die erste Hälfte des Interviews, ich die zweite.
Ich hatte die ganze Geschichte schon längst wieder vergessen, als mir letztens folgender Link begegnete: Vad gör man på långfredagen? .
Ein kleiner Auszug:
Inne i stan är det lugnt, men en del folk promenerar på gågatan. Galleriorna är stängda, utom S:t Per där lugn musik skvalar och bistron och Ica är öppna. På Åhléns är däremot många människor i rörelse. Parfymer provdoftas och några står och läser baksidestexterna på böcker som är kvar från bokrean. På översta våningen plockar Mechthild Nust bland vaser och skålar. Hon har famnen full av dem när hon förklarar att hon är på besök från Tyskland. Hennes son, Daniel Nust, dyker upp bakom en hylla och berättar att han är utbytesstudent i Uppsala sedan i augusti. Nu ska han fira påsk tillsammans med föräldrarna.
- I morgon ska vi gå till kyrkan, den katolska kyrkan, men i dag har vi turistat lite.
Auch wenn es ohne funktionierenden Editor (meine erste WordPress-Entäuschung) etwas nervig ist, will ich endlich mal über Münter und Valborg schreiben… ich fange hinten an, mit Münster: Read the rest of this entry »
Am Wochenende hatte ich wieder die große Freude, “alte Freunde” aus der Heimat begrüßen zu dürfen. Über das bewährte Programm in Stockholm (Gamla Stan, Södermalm, Djurgården, …) und Uppsala (Gamla Uppsala, H&M, Domkyrkan, Gustavianum, Slott, …) hinaus durfte ich mit Sarah und Andreas vor allem genußvoll abhängen, lecker Essen und ausgiebig quatschen – das Ganze gewürzt mit einigen Highlights:
Zum einen war dort der überraschend aufreißende Himmel während wir auf Djurgården spazieren gingen. Auch für mich neues Territorium, und nebenbei noch ein schönes Cafe entdeckt.
In Uppsala bin ich immer wieder glücklich, dass es das Gustavianum gibt und jeder meiner Besucher dort etwas entdeckt – ein Highlight an Zuverlässigkeit.
Der Samstag war Kulturtag: Am Nachmittag schauten wir uns das Nationskörfestivalen an. Jedes Jahr (in diesem zum 30. Mal) treten Nationschöre gemeinsam in der Universitätsaula auf. Jeder Chor hatte seine Besonderheit – mal kraftvoll, mal lustig, dann herzerweichend oder rührend – und wir haben alle Auftritte genossen.
Am Abend war wieder Club Velvet bei V-Dala. Guter Start mit Blood Music. Dann die phänomenalen Rubies. Großartiges Konzert! Die Bühne voller glücklich tanzender Schweden bei der Zugabe. Ein kleiner Eindruck:
Danke an Sarah und Andreas für das wunderbare Wochenende. Fotos gibt es bald.
Schon komisch! Am Mittwoch flieg ich nach Hause und dann sind 8 Monate um. Irgendwie hat sich hier in Schweden mein Zeitgefühl komplett geändert oder es ist wirklich so, dass wenn man älter wird alles schneller vergeht (und bald ist es für mich auch wirklich wieder ein Jahr mehr ).
Ich sitz hier mehr oder weniger schon auf gepackten Koffern, morgen werd ich hier ne ordentlich Putzsession starten und Montag früh ist die Zimmerabnahme. Die letzten zwei Nächte werd ich mich dann bei Petra einnisten Am Freitag hab ich noch mal mit Petra und Sophie Stockholm unsicher gemacht und damit leider auch ein wenig unsere Bankkonten belastet. Abends waren wir bei Mieke zum ihrem Abschiedsdinner mit echten Holländischen Spezialitäten eingeladen (vieeeel Stampfkartoffeln und Sauerkraut und holländischen Schnaps ( Namen vergessen ) ). Zeitgleich mit mir verlassen auch Mieke und Sophie Uppsala. Und deswegen werden Sophie und ich auch am Montag noch mal gemeinsam ein letztes Mal für Team K kochen. Leider ist Vanessa auf Reisen und somit musste ich mich schon letzten Dienstag von ihr verabschieden… Traurig traurig. Vermissen werde ich auch auf jeden Fall das grandiose Centralbadet (Schwimmbad) hier in Uppsala und natürlich das ganze Team K und Kantorsgatan !!!!
Was ich nicht vermissen werde ist der 6 km lange Radweg zur Uni, meine blöde Arbeitsgruppe aus meinem letzten Kurs, meinen ekelhaften Nachbarn unter mir, der sich jedes Wochenende die Seele aus dem Leib kotzt und man sich fühlt, als ob man daneben steht (Empfehlung für Studentstaden: Dickere Wände!!)!
Besonders schön ist, dass ich zumindest dreien nur kurz Tschüss sagen muss. Daniel, Petra und Alice kommen in 4 Wochen für ein Wochenende nach Haltern, Münster…juhuu Und Flavia kommt aus der Schweiz angereist.
Ich bin ja eigentlich kein Fan von “Wetter-Gesprächen”, aber dieses Osterwochenende gab es blauen Himmel und Schneegestöber im Stundentakt. Das touristische Standartpaket haben ich brav voller Freude mit meinen Eltern abgearbeitet genießen dürfen.
Ein paar besondere Perlen waren jedoch dabei: Ich bin zwar noch kein Kenner der Szene, aber meine Erfahrungen mit Restaurants in Uppsala haben sich dieses Wochenende exponentiell vermehrt. Wenn ich eingeladen werde, bin ich bereit meine persönlichen Tipps zu den Speisekarten von Tavernan und Tzatziki darzulegen – lecker .