Archive for Kultur

Valborg, dem Video

Valborg ist schon eine ganze Weile her, aber immerhin habe ich jetzt etwas mehr Zeit und in eben dieser beschäftige ich mich auch mit Dingen wie dem Folgenden.

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Gamla vänner

Am Wochenende hatte ich wieder die große Freude, “alte Freunde” aus der Heimat begrüßen zu dürfen. Über das bewährte Programm in Stockholm (Gamla Stan, Södermalm, Djurgården, …) und Uppsala (Gamla Uppsala, H&M, Domkyrkan, Gustavianum, Slott, …) hinaus durfte ich mit Sarah und Andreas vor allem genußvoll abhängen, lecker Essen und ausgiebig quatschen – das Ganze gewürzt mit einigen Highlights:

Nationskörfestivalen Uppsala 2008Zum einen war dort der überraschend aufreißende Himmel während wir auf Djurgården spazieren gingen. Auch für mich neues Territorium, und nebenbei noch ein schönes Cafe entdeckt.

In Uppsala bin ich immer wieder glücklich, dass es das Gustavianum gibt und jeder meiner Besucher dort etwas entdeckt – ein Highlight an Zuverlässigkeit.

Der Samstag war Kulturtag: Am Nachmittag schauten wir uns das Nationskörfestivalen an. Jedes Jahr (in diesem zum 30. Mal) treten Nationschöre gemeinsam in der Universitätsaula auf. Jeder Chor hatte seine Besonderheit – mal kraftvoll, mal lustig, dann herzerweichend oder rührend – und wir haben alle Auftritte genossen.

Am Abend war wieder Club Velvet bei V-Dala. Guter Start mit Blood Music. Dann die phänomenalen Rubies. Großartiges Konzert! Die Bühne voller glücklich tanzender Schweden bei der Zugabe. Ein kleiner Eindruck:

Danke an Sarah und Andreas für das wunderbare Wochenende. Fotos gibt es bald.

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Taken with Taken By Trees

Heute Abend: Saal B, UKK – Taken By Trees.

Vanessa’s Expertise im Bereich der nordischen Musik hat mich (und eben Vanessa, Sophie und Nils) dieses Mal zu einem Konzert von Taken By Trees geführt, dem Soloprojekt von Victoria Bergsman (ihres Zeichens ehemalige Sängerin der Concretes – und ja, das habe ich nachgeschlagen :-) ). Zuerst wurden wir vom Gitarristen wunderschön “aufgewärmt” und anschließend durften wir den schönen Liedern des Hauptacts lauschen. Auch wenn wir uns zwischen den Liedern nicht vollständig professionell behandelt gefühlt haben (oder wie Nils es formuliert hat: “She was hard to get…”), so war die Musik doch wirklich toll. Besonders gute Stimmung kam beim Guns’n'Roses-Cover Sweet Child O’Mine auf – reinhören auf der MySpace-Page!

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Elias and the Wizzkids

Samstag war mal wieder Velvet, unser favourisierte Club in der V-Dala Nation. Dort gibt es immer tolle Konzerte – Vorgestern mit Elias and the Wizzkids. Eine wirklich nette Band, CDs gekauft und heute auf dem Weg zum Skifahren 2 Mal durchgehört… meine Empfehlung: reinhören!

 

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Semester och Stockholm

Die letzte Woche “Ferien” ist beinahe vorbei, ab Dienstag geht für mich wieder die Uni los. Was passiert so in den Ferien? Shopping, TV-Serien gucken, Party… irgendwie ist es doch überall das gleiche :-) . Das Abschiednehmen geht allerdings immer schön weiter, was die Partystimmung doch irgendwie relativiert.

Das “semester” auf Schwedisch “Ferien” heißt, soll den Titel dieses Artikels erklären – und macht deutlich, auf was ich mich in Deutschland freue: semester – Semesterferien – semester – Semesterferien – …

Gestern haben Edita und Cliff vorerst Abschied von Stockholm genommen, und Cliff hat einen schönen Haufen Photos geschossen, die es bald bestimmt in der Bildergalerie gibt. Gemeinsam mit Edita und Maria habe ich das Stadtmusem von Stockholm besucht, das netterweise sogar keinen Eintritt verlangt. Aus der derzeitigen Ausstellung “Bellmann, Sevenbom och Prinsessan” zu Stockholm im 17. Jahrhundert hat mir der Bellmann-Teil gut gefallen. Eine Reihe von Bildern von Bellmann und die gleiche Perspektive des heutigen Stockholms. Die ständige Ausstellung beschäftigte gibt einen Überblick über die gesamte Stadtgeschichte. Interessant, vor allem wenn man sich in der Stadt auch ein wenig auskennt und Strassenzüge etc. wieder erkennt.

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Am Abend besuchten Maria und ich eine Theatervorstellung in Stockholms Stadttheater: Stora Lansvägen von August Strindberg. Ein schwedischer Autor, im Original gehört – eine ganz schöne Herausforderung für unsere jungen schwedischen Ohren. Es war anstrengend, sich über 2 Stunden (pausenlos) auf jedes schwedische Wort zu stürzen. Um so schöner, dass wir der allgemeinen Handlung folgen konnten, was auch an den guten Schauspielern und einem tollen, extrem wandelbaren Bühnenbild lag. Wenn der Hauptcharakter allerdings hoch philosophische Monologe hielt, war es aus… wenigstens kann ich behaupten, mein Nichtverständnis ist in der Sprache begründet. Nichtsdestotrotz haben wir es genossen, und ich habe (endlich) wieder Lust, Schwedisch zu lernen.

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