Archive for See

U..sala

Kein "P" mehr in Uppsala: Petra ist weg. Wos soll i groaß sogen: Ciao bella, siamo perdere una grande ragazza!

Ciao bella!

Damit machen wir paar Verbliebene einige Tage Feierpause, sind traurig und lernen…

Zumindest äußerlich scheint zur Zeit mal wieder ordentlich die Sonne. Das erschwert natürlich die Lernbereitschaft ;-) . Bei schönstem Sonnenschein hatte ich gestern eine Exkursion rund um Uppsala und mir and verschiedensten Punkten die eiszeitlich geformte Landschaft angeschaut. Ein paar Punkte für den geowissenschaftlich Intressierten: Uppsalaåsen (ein Os ) und natürlich die Landhöjning . Exkursionen sind immer interessant. Außerdem besuchten wir: ein Steinbruch, Akkumulationsgebiete am Ekoln (im Volksmund "Sandstrand"), Klapper-Gebiete, Findlinge , einen hübschen Drumlin , Jahresendmoränen … ich bin froh, diesen Kurs besucht zu haben und ind der Zukunft ungefragt mein Wissen über die schwedische Landschaft unter die Leute zu bringen.

Ein besonderen Touch hatte diese eine Exkursion auch noch: Sie fand nach (!) der Klausur statt… komisches System, aber da ich die Klausur (auf schwedisch!) bestanden habe – Juhu! – war mir diese Kuriosität auch egal: Vår planet – godkänd :-) . Ich habe am Donnerstag noch eine Klausur ausstehen – dann ist die Uni vorbei.

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Kiruna – der längere Bericht

Bevor die Erinnerungen an das wunderschöne und einmalige Wochenende in Kiruna verblassen, versuche ich hier nochmal die erlebten Sachen in Worte zu fassen und einen kleinen Bericht zu schreiben.

Tag 1:
Am Donnerstag Abend startete unsere Tour mit einer kleinen Zugverspätung auf Gleis fünf zu einer 16 stündigen Fahrt Richtung Kiruna. Während der leider etwas unbequemen Zugfahrt freuten wir uns schon riesig auf die vorhergesagten 50 cm Neuschnee. Nach einer entsprechend langen Nacht konnten wir uns dafür aber auch am nächsten morgen über weiße Landschaften, zugeschneite Bäume und einen malerischen Sonnenaufgang freuen.

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Riga

Da Vanessa lange nichts mehr unternommen hatte, wollte sie letztes Wochenende unbedingt weg fahren. So fiel die Entscheidung auf Riga. Schnell ein paar Leute zusammengerottet und los. Für sehr günstige 150 Kronen Hin- und Rückfahrt hieß es also wieder einmal “Spaß für zwei” auf der Fähre.

Am Freitag ging es dann mit 30 Minuten Verspätung los, weil die Fähre extra noch auf uns gewartet hat. Das war ja schonmal ein guter Start :D ! Als unsere 20 köpfige Gruppe dann endlich an Bord war, konnte die Party auch steigen. Es gab wie immer eine super Seniorenunterhaltung. Aber das machte uns wenig aus und so stürmten wir motiviert durch unseren Vodka am ersten Abend die Tanzfläche schon sehr früh.

Der nächste Morgen in Riga war erstaunlich gut. Das Wetter war herrlich warm aber wir hatten leider viel zu wenig Zeit um uns die ganze Stadt anzugucken. Doch die kurze Zeit wurde von unserem Guide Edita sehr gut genutzt, um uns durch die Stadt zu führen. Zu den Sehenswürdigkeiten, die wir betrachtet haben gehörten der Dom, den wir auch direkt bestiegen haben um uns mal einen Überblick über Riga zu verschafen. Außerdem waren wir noch im Besatzungsmuseum und diversen Gildenhäusern bis es schließlich zum Zentralmarkt ging, wo wir jeder für sich noch einige interessante Sachen entdeckt haben.
Das merkwürdigste ereignete sich aber, als wir etwas essen waren. Denn plötzlich kam die Kellnerin und hat uns zwei Flaschen Champagner auf den Tisch gestellt. Diese hatte uns ein uns total unbekannter etwas schmierig drein schauender Mann wohl ausgegeben, der ein paar Tische weiter saß. Sehr merkwürdig. Nun, ein Auge auf die Frauen werfend sind wir dann auch wieder zurück Richtung Fähre gelaufen, um die zweite partyreiche Reise zu starten.

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Urlaubsreif

Jaja, wir arbeiten schon sehr hart hier in Schweden… nicht. Nichtsdestotrotz wollten wir mal wissen, wie man so in Uppsala urlauben kann und haben die Einladung von Birtes Familie auf einen Abend in ihrem Ferienhaus gerne angenommen. Am Nachmittag gab es eine schöne Bootstour und am Abend lecker Köttbullar und Whisky, siehe Bildergalerie .

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Schweden ohne Kanufahrt ist wie…

Pommes ohne Majo. So oder so ähnlich motiviert sind wir heute am sonnigen Sonntag um 10 Uhr los gefahren, um einen schönen See ausfindig zu machen, wo man eine kleine Kanufahrt unternehmen kann. Vanessa hatte gehört, dass man in Hammarskog günstig ein Boot mieten kann. Dort angekommen mussten wir leider feststellen, dass sie wegen Renovierung geschlossen haben. Nach ein paar missglückten Versuchen doch noch was zu organisieren sind wir dann zum altbekannten Platz beim See Mälaren im Süden gefahren und haben uns dort drei Boote für 4 Stunden gemietet. Damit hatten wir noch genug Zeit um gemütlich zwischendurch zu picknicken. Stefan hat sich hier besonders durch sein breit gefächertes Schifffahrtsvokabular ausgezeichnet und sein Team gut unterhalten. Vor Allem, weil er Angst hatte eine Blasenentzündung bzw. Hodenentzündung zu bekommen. Auf meinem Kanu gings gemütlicher zu. Es wurden schöne holländische Kinderlieder gesungen, sodass schon ein wenig das Gefühl eines richtigen holländischen Matrosen aufkam. :D
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