Gotland

Sehr früh ging es los für das verschlafene Subteam K (der Teil, der nicht nach Riga unterwegs war: Flavia, Sophie, Mieke, Yorck, Stefan, Eduard, Daniel) um nach Nynäshamn und von dort mit der Fähre überzusetzen nach Gotland. Den Nachmittag und Abend verbrachten wir in Visby , der größten (einzigsten) Stadt auf Gotland, ihres Zeichens Weltkulturerbe! Visby wie wir es erleben durften, besteht im wesentlichen aus einer hübschen Altstadt (Hansestadt!), Kirchenruinen, botanischem Garten/Park und einer großen Stadtmauer (die besterhaltendste Nordeuropas). Den offiziellen Spruch “Stadt der Rosen und Ruinen” hat der Herbst leider vermiest, das Wetter hat uns aber wenigstens den Regen erspart. Die vielen Pubs und Bars (größte Kneipendichte Schwedens, die meisten natürlich
“stängt”) versprechen jedoch einiges für den Sommer, wenn haufenweise Schweden die Insel heimsuchen, sowie das Mittelalterfestival Medeltidsveckan im Sommer …

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so viel zur Begründung des zweiten Besuches im nächsten Jahr. Am Nachmittag streiften wir durch die Straßen in froher Erwartung des Visbydagen mit seiner Kultur i natten und stärkten uns bei einem leckeren Abendessen. Da haben wir wirklich Glück gehabt, denn die Kulturnacht bescherte uns einen freien Eintritt in das Museum Länsmuseet (Was ist ein län?). Dort sahen wir die üblichen Verdächtigen (Schwedische Lebenskultur im …alter, Linné) und wirklich beeindruckende Sammlungen (siehe Bildergalerie): von großen Steinen (Runsten) über Holzgfiguren aus Kirchen (so 1200-talet) bis hin zu den hammermäßigen Silberschätzen (Münzen aus aller Welt: arabische, deutsche, … alles was so gemünzt wurde ab 800 n. Chr. …), der Größte (60 Kg) erst vor wenigen Jahren ausgegraben – das meiste ohne viel Schutz zu betrachten – da wird Gotlands Geschichte gar nicht so langweilig: Dank Fotografieerlaubnis auch bei uns in der Bildergalerie!

 

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Anschließend gingen wir ins urige Hedbergs Bok & Musikkafé in einen alten Gewölbekeller um einigen Musikern zu lauschen: angefangen mit Daniel Östersjö och Hugo Wester (“sjunger sånger om livet”, und wir konnten sogar ein wenig verstehen… jättekul – wichtig: das sind 3 Links… am besten alle anklicken), Sara Riedel solo (eher experimentell, wechselhaft schön bis gut – wie wir erfahren durften Tochter von Georg Riedel, Link und Filmmusiken angucken!), Patrik Jakubowski och Anna Segerberg – tolle Stimme(n) (da war der Laden richtig voll – Link anklicken und reinhören!), und einem eher einsamen Abschluss mit schwedischer Rockmusik von Jeff Lindqvist och Lars Kruthof (angeblich schon Tradition, aber mehr nicht-Schweden da, als Schweden :-) ). Dann endlich ins Bett.

 

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Am nächsten Tag ging es per Rad auf (abenteuerliche) Entdeckungstour durch ein wenig Gotland nördlich von Schweden. Zuerst noch bei der einzigen erhaltenen Kirche von Visby zwischengestoppt (die hatten wir am Vortag total vergessen … soo viele Ruinen!) und dann zuerst an der Küste entlang nach Nordern. Leider hatten wir Pannen mit 3 Fahrrädern (eines wurde zwischendurch auch ausgetauscht, 2 andere mit Eduards Schwedischkentnissen und freundlichen Schweden repariert), die einige Zeit raubten. Um die Story abzukürzen: Viel echtes Gotland gesehen, Ziel leider nicht gefunden, dafür aber mit belgischem Kreisel (oder unserer Interpretation davon – “Einzelreihe”) zurückgeflogen nach Visby.

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Für die Fähre auf dem Rückweg (SF 700 – HSC Gotlandia II) hatten wir sogar reservierte Sitzplätze – das war dann eher wie im Flugzeug (das Essen war leckerer) inklusive schönem schwedischen Film.

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Schaunserein in die Bildergalerie .

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