October 11, 2007 at 16:46
by cliff · Filed under See, Touristen, Unterwegs
Da Vanessa lange nichts mehr unternommen hatte, wollte sie letztes Wochenende unbedingt weg fahren. So fiel die Entscheidung auf Riga. Schnell ein paar Leute zusammengerottet und los. Für sehr günstige 150 Kronen Hin- und Rückfahrt hieß es also wieder einmal “Spaß für zwei” auf der Fähre.
Am Freitag ging es dann mit 30 Minuten Verspätung los, weil die Fähre extra noch auf uns gewartet hat. Das war ja schonmal ein guter Start
! Als unsere 20 köpfige Gruppe dann endlich an Bord war, konnte die Party auch steigen. Es gab wie immer eine super Seniorenunterhaltung. Aber das machte uns wenig aus und so stürmten wir motiviert durch unseren Vodka am ersten Abend die Tanzfläche schon sehr früh.
Der nächste Morgen in Riga war erstaunlich gut. Das Wetter war herrlich warm aber wir hatten leider viel zu wenig Zeit um uns die ganze Stadt anzugucken. Doch die kurze Zeit wurde von unserem Guide Edita sehr gut genutzt, um uns durch die Stadt zu führen. Zu den Sehenswürdigkeiten, die wir betrachtet haben gehörten der Dom, den wir auch direkt bestiegen haben um uns mal einen Überblick über Riga zu verschafen. Außerdem waren wir noch im Besatzungsmuseum und diversen Gildenhäusern bis es schließlich zum Zentralmarkt ging, wo wir jeder für sich noch einige interessante Sachen entdeckt haben.
Das merkwürdigste ereignete sich aber, als wir etwas essen waren. Denn plötzlich kam die Kellnerin und hat uns zwei Flaschen Champagner auf den Tisch gestellt. Diese hatte uns ein uns total unbekannter etwas schmierig drein schauender Mann wohl ausgegeben, der ein paar Tische weiter saß. Sehr merkwürdig. Nun, ein Auge auf die Frauen werfend sind wir dann auch wieder zurück Richtung Fähre gelaufen, um die zweite partyreiche Reise zu starten.
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September 27, 2007 at 16:22
by cliff · Filed under Besuch, Stockholm
Hej Hej Schucki,
die Welt ist klein und deshalb trifft man sich auch in Stockholm! Danke nochmal an Linéa für den coolen Guide!

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September 17, 2007 at 0:33
by cliff · Filed under Stockholm, Touristen, Unterwegs
Heute habe ausnahmsweise ich (Carolin) die ehrenvolle Aufgabe übernommen einen Blogeintrag zu schreiben. Da heute mein letzter Tag in Schweden ist, haben Cliff und ich entschieden trotz des sehr kalten und nassen Wetters mit dem Zug nach Stockholm zu fahren. Was wäre schließlich auch ein Aufenthalt im Land der Knäckebrote und Seen ohne einen Ausflug in die Hauptstadt?! So fuhren wir, etwas später als geplant, los und erreichten eine Stunde später unser Ziel.
Zunächst schlenderten wir eine Weile durch die schöne Altstadt Stockholms , die durch ihre kleinen, schmalen Gassen zwar weniger an eine Großstadt erinnert, doch dafür ein eigenes, romantisches Flair besitzt. Im Sommer muss es dort wirklich fantastisch sein. Dann gelangten wir aus bloßem Zufall zum Königspalast, vor dem sich eine größere Menschenmenge gesammelt hatte. Irgendwas würde hier also bald passieren. Und tatsächlich – nach ca. 10 Minuten Wartezeit ertönten die ersten Trommeln und Blasinstrumente, die das “Changing the Guards ” Ritual ankündigten, das wir kurz danach beobachten konnten. Zwar war das Schauspiel weniger pompös als man es aus London kennt, doch trotzdem hatte es einen gewissen Unterhaltungswert.

Als nun die neuen Wachen ihren Platz eingenommen hatten, beschlossen wir Richtung Wasamuseum zu gehen. Die Wasa ist ein berühmtes, schwedisches Schiff aus dem 17. Jahrhundert, das nur kurz nach dem Auslaufen aus dem Stockholmer Hafen zu kippen begann und schließlich versank. In den 1960er Jahren wurde es in einer aufwendigen Bergungsaktion wieder an die Oberfläche geholt und fast vollständig restauriert. Nun kann man den 69m langen Koloss in eben diesem Museum bestaunen. Der Besuch hat sich auch wirklich gelohnt -kann ich nur jedem empfehlen!

Danach haben wir so langsam den Rückweg nach Uppsala angetreten.
Mehr Bilder aus Stockholm sind in der Galerie zu finden.
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September 12, 2007 at 18:09
by cliff · Filed under Touristen, Unterwegs
Am Sonntag haben sich Stefan, Mieke, Yorck, Carolin und Cliff auf den Weg gemacht um sich ein wenig kulturell fortzubilden. So ging die Reise zum Schloss Gripsholm. Einigen vielleicht bekannt durch den gleichnamigen Roman von Kurt Tucholsky. Das 1537 von Gustav Wasa erbaute Schloss beherbergt mit über 2000 Gemälden einer der größten Portraitsammlungen. Verständlicherweise war es innen nicht erlaubt Fotos zu machen, weshalb wir leider nur ein paar von draußen haben.

Nachdem wir das Schloss ausgiebig begutachtet hatten und Stefan aufgrund einer Wette 20 Kronen verloren hatte, weil er glaubte, dass die Kerzen in dem Theater des Schlosses echt waren und nicht elektrisch, sind wir noch ein wenig im Schlosspark spazieren gewesen. Zu Stefans Verteildigung muss man sagen, dass die Kerzen wirklich echt aussahen und sich die “Flamme” realistisch bewegte. Wie wir später erfuhren waren es speziell für Museen angefertigte sehr sehr sehr teure Kerzen.
Da der Tag noch lange nicht vorbei war beschlossen wir in die Stadt zu gehen und das Grab Kurt Tucholskys zu besuchen. Auf dem Weg dorthin sind wir an einer Dampfeisenbahn vorbei gekommen, die heute noch von Hobby-Eisenbahnbegeisterten betrieben wird.

Nach einem leckeren Abendessen von ICA am See gings dann aber doch zurück Richtung Uppsala.
Bilder gibts wie immer in der Galerie .
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September 4, 2007 at 17:40
by cliff · Filed under kulinarisch, Studentnation, Uppsala
So, gestern war es nun soweit. Cliff, Mieke und Yorck durfte zum ersten Mal offiziell zu ihrer Nation. Wir bekamen erst eine sehr interessante Führung durch das Haus. Irgendwie wirkt das von außen gar nicht so groß. Es ist schön alt, aber gemütlich eingerichtet. Wir bekamen Infos über die verschiedenen Angebote, die die Värmlands-Nation anbietet. Darunter z.B. ein Chor (wo wir bald bestimmt Mieke wiederfinden), eine Theatergruppe, ein Fußballclub und ein Nur-Frauen-Volleyballteam (unverchämt sowas!).
Man kann auch als Austauschstudent in seiner Nation arbeiten, tut dies dann allerdings mehr aus sozialen und nicht finanziellen Gründen. Denn wie uns gestern offenbahrt wurde, liegt die Bezahlung für ca. 8 Stunden Arbeit bei ungefähr 230 Kronen, umgerechnet 24 Euro. Die Mathematiker unter euch haben bestimmt schnell umgerechnet….und ja, es sind wirklich nur 3 Euro pro Stunde
. Soviel hat man schon zu seinen besten Zivi-Zeiten verdient. Unerschrocken wie wir sind, haben wir uns trotzdem mal in die Liste eintragen lassen. Mal sehen, was da auf uns zu kommt.
Zum Abschluß gab es dann noch das versprochene Abendessen. Es gab Reis mit Hühnchen. Nicht gerade ein Allerweltsessen, aber lecker. Dazu gab es noch eine Flasche Bier und sehr viel Wein gratis, was wir natürlich schamlos ausgenutzt haben. Zwischendurch wurden ein paar Reden gehalten und der Chor sowie die Theatergruppe haben etwas aufgeführt bzw gesungen.
Das Highlight für uns waren natürlich die schwedischen Bräuche. Nachdem der erste Kurator das allseitsbekannte Lied
Helan går,
sjung hopp fadarallan lallan lej.
Helan går,
sjung hopp fadarallan lej.
Och den som inte helan tar
han heller inte halvan får.
Helan går! [TRINKEN!]
Sjung hopp fadarallan lej.
angestimmt hatte ging es auch schon munter los mit trinken. Er übergab dann das Privileg ein Lied anzustimmen an die “Ice-Cream Group”. Da war ich ja genau in der richtigen gelandet. Wir schnappten uns kurzerhand einen Schweden, der dann schnell zum Sprecher der Ice-Cream Group wurde, und stimmten das nächste Lied an.
So endete der Abend dann gemütlich gegen 21 Uhr in der Bar.
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